FAQ - Häufig gestellte Fragen

Warum funktionieren automatisierte Systeme nicht für jeden Patienten?

Alle heute verfügbaren Systeme zum Erkennen von epileptischen Anfällen in der Nacht sind automatisiert bzw. maschinenbasiert. Die Eignung dieser Systeme für einen Patienten hängt unter anderem davon ab, ob seine/ihre Anfälle mit eindeutigen Bewegungsmustern oder Veränderungen der Körperfunktionen einhergehen, die so zuverlässig gemessen werden, dass ein Algorithmus aus diesen Daten präzise die Wahrscheinlichkeit eines Anfalls bestimmen kann.

In diesem Bereich hat es in den vergangenen Jahren große Fortschritte gegeben – aber leider sind die heute verfügbaren Systeme noch immer nicht für alle Patienten und Epilepsiearten geeignet. Insbesondere bei Patienten deren Anzeichen für einen epileptischen Anfall subtil sind, besteht die Gefahr, dass die gemessen Körperbewegungen unterhalb der Grenzwerte der Algorithmen bleiben. Dies ist beispielsweise häufig der Fall bei Patienten mit fokalen Epilepsien. In diesen Situationen kann eine ausgebildete Krankenschwester mittels Videoüberwachung und individualisierten Anfallskriterien eine genauere Einschätzung der Situation gewährleiten.

Welche automatisierten Systeme zu Anfallserkennungs gibt es?

Aufgrund der hohen Nachfrage gibt es bereits eine große Anzahl an Geräten, die im Falle eines epileptischen Anfalls einen Alarm absetzen sollen. Diese Systeme können grundsätzlich in drei Gruppen gegliedert werden:

  • Systeme mit Sensoren, die mit der Matratze verbunden werden und einen Alarm absetzen, sobald ungewöhnliche Bewegungsmuster auftreten.
  • Systeme, die Informationen der Körperfunktionen überwachen. Dies könnten zum Beispiel Informationen über die Bewegung des Patienten sein, Informationen zur Leitfähigkeit der Haut oder zum Beispiel der Herzschlag.
  • Systeme, die bei Bewegung ein Video zur Verfügung stellen sowie audio-Signale aus dem Schlafzimmer des Patienten. Dies kann durch eine Kamera mit Nachtsichtfunktion erfolgen, die Bewegungen des Patienten wahrnimmt.

Wie unterscheidet sich epiNightNurse von automatisierten Systemen?

Im Vergleich zu anderen automatisierten Systemen verlässt sich epiNightNurse auf das Urteil von Experten ob ein Patient einen epileptischen Anfall - oder nicht. Dies wird bei den Patienten besser funktionieren, die sehr subtile Anzeichen eines epileptischen Anfalls haben und damit unterhalb der normalerweise gültigen Grenzwerte für automatische Systeme bleiben. Das Urteil von erfahren Krankenschwestern anhand Ihrer Auflistung von Epilepsie-Symptomen kann schneller zum Beispiel auf eine schwer erkennbare Veränderung der Augenbewegung reagieren, als es technologische Systeme heutzutage vermögen. Bezug nehmend auf die eigene Erfahrung haben Eltern die Möglichkeit die Krankenschwestern durch ihre persönliche Erfahrung mit epileptischen Anfällen und hier insbesondere deren Anzeichen zu unterstützen.

Unter welchen Bedingungen arbeiten die Krankenschwestern?

epiNightNurse.com zahlt ein Gehalt oberhalb des Mindestlohnes in den Philippinen. Dies ist uns sehr wichtig, da wir finden, dass wenig Fluktuation von Krankenschwestern zu einem besseren Service beitragen und damit die Sicherheit der Patienten im Erkennen von epileptischen Anfällen erhöht. Der Unterschied in der Kaufkraft der entwickelten Länder und der Schwellenländer macht es möglich, ein faires Gehalt zu zahlen und gleichzeitig den Service zu einem bezahlbaren Preis für Kunden in Europa und Nordamerika anzubieten.

Hat epiNightNurse Einfluss auf die medizinische Versorgung in den Philippinen?

Trotz eines soliden ökonomischen Wachstums gibt es eine große Anzahl an arbeitslosen Krankenschwestern in den Philippinen. Per 2015 lag die Zahl bei 200.000 Krankenschwestern. Somit gehen wir nicht davon aus, dass die Anstellungen von Krankenschwestern bei epiNightNurse einen signifikanten Einfluss auf die medizienische Versorgung in den Philippinen hat.

Garantiert epiNightNurse die Alarmierung bei einem epileptischen Anfall?

Grundsätzlich können wir keine Garantie dafür abgeben, dass die Krankenschwestern von Beginn an jeden epileptischen Anfall entdecken werden. Grundsätzlich kann es sehr schwierig sein einen epileptischen Anfall zu erkennen da vielleicht das Gesicht des Patienten verdeckt ist oder die Internetverbindung unterbrochen war. Was wir versprechen, ist, dass wir unsere Krankenschwestern sorgfältig aussuchen und Kontrollen etabliert sind, um eine konstantes Monitoring zu gewährleisten.

Haben Eltern und Pfleger direkten Kontakt mit den Krankenschwestern?

Ja, es ist uns sehr wichtig, dass Sie wissen, wer in welcher Nacht über Ihr Kind bzw. Ihren Patienten wacht. Grundsätzlich glauben wir, dass es notwendig für das Gelingen ist, dass ein enger Kontakt zwischen Eltern und Pflegern sowie der Krankenschwester besteht. Da die Krankenschwestern immer den gleichen Patienten betreuen, können Sie ein gutes Verständnis für die spezifischen Bewegungen oder Symptome des Patienten entwickeln und die Eltern oder Pfleger informieren.

Welche Art von Informationen sollten Eltern oder Pfleger definieren um einen optimalen Überwachungsprozess zu ermöglichen?

Unterschiedliche Informationen sind notwendig, um den Überwachungsprozess zu starten. Die sind zum Beispiel:>

  • Art der Epilepsie: Partiell (einfach, komplex) oder generalisiert
  • Zeichen eines epileptischen Anfalls wie zum Beispiel: Augenbewegung, Bewegungen (myoklonisch, tonisch-klonisch), Augenbewegungen oder ein verzerrtes Gesicht
  • Wie möchten Sie alarmiert werden (z.B. Telefon, SMS)?
  • Überwachungszeitraum

Wie stellt epiNightNurse die Überwachungsqualität sicher?

Es gibt eine gewisse Anzahl an Möglichkeiten durch die epiNightNurse die Qualität der nächtlichen Überwachung sichern kann. Dies sind natürlich sorgfältige Auswahlkriterien bei der Einstellung der Krankenschwestern. Zum anderen werden unsere Krankenschwestern in der Erkennung von epileptischen Anfällen geschult. Zuletzt werden die Krankenschwestern regelmäßig überwacht.

Für welche Arten der Epilepsie ist epiNightNurse geeignet?

epiNightNurse.com eignet sich für Patienten mit unterschiedlichen Arten der Epilepsie. Für Patienten, deren Anfälle zum Beispiel durch Smart Watches oder Matratzen zuverlässig angezeigt werden können, reichen diese Möglichkeiten mitunter aus. epiNightNurse richtet sich an die Patienten, deren epileptische Anfälle sehr subtil sind und automatisierte Systeme keinen Alarm absetzen.

Wo arbeiten unsere Krankenschwestern?

Unsere Krankenschwestern wohnen in den Philippinen. Sie sind bekannt durch ihre gute Ausbildung und engagierten Einsatz für die Patienten. Ihre Qualifikationen sind international anerkannt. Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit in den Philippinen sind viele Krankenschwestern gezwungen ihre Familien zu verlassen und im Ausland zu arbeiten. Mit Krankenschwestern zu arbeiten, die vor Ort ansässig sind hat viele Vorteile. Die ermöglicht uns zum Beispiel die Zeitzonen für uns zu nutzen. Wenn Patienten in Europa zu Bett gehen, ist es in Europa frühmorgens. Somit ist eine Überwachung im Laufe des Vormittags für die philippinische Krankenschwester möglich. Dies bedeutet für uns, dass keine Nachtarbeit nötig ist und die Krankenschwester ausgeruht den Patienten überwachen kann.

Kann ich meine eigene Kamera verwenden?

Wir empfehlen eine professionelle Kamera von Axis zu verwenden. Die Kameras können durch epiNightNurse erworben oder gemietet werden. Alternativ kann eine eigene kompatible Kamera verwendet und in unsere Infrastruktur integriert werden. Um Details zu besprechen setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.